✍️ Einleitung
Der Januar ist der Monat der Anfänge.
Ein neues Jahr liegt vor uns – mit offenen Tagen, aber auch mit dem, was wir mitbringen.
Manche starten voller Vertrauen.
Andere eher vorsichtig, vielleicht auch mit Abstand zu Glauben und Kirche.
Und genau in diesen Anfang hinein spricht der Monatsspruch.
Er richtet sich nicht nur an „die Frommen“.
Er spricht Menschen an.
🌅 Ein Bild, ein Moment, ein warmer Augenblick
Ein Tisch, an dem zwei Menschen sitzen.
Nicht, weil sie etwas müssen.
Sondern weil sie sich mögen.
Man trinkt etwas, redet ein wenig, hört zu.
Manchmal sagt man gar nicht viel – und doch ist da Nähe.
Beziehung entsteht nicht durch Pflicht.
Sondern durch Zeit, Zuwendung und Vertrauen.
📖 Monatsspruch Januar
„Du sollst den HERRN, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.“
5. Mose 6,5
🤝 Zwei Menschengruppen – eine Einladung
Dieser Vers spricht zuerst Menschen an, die Gott bereits kennen.
Dem Volk Israel wurde er gesagt als Erinnerung: Vergesst nicht, warum ihr mit Gott unterwegs seid.
Nicht aus Gewohnheit. Nicht aus Pflicht. Sondern aus Liebe.
Gleichzeitig trägt dieser Vers eine zweite, leise Botschaft in sich.
Er öffnet eine Tür für alle, die Gott noch nicht kennen.
Denn Gott beginnt Beziehung nicht mit Regeln, sondern mit einer Einladung zur Liebe.
🌳 Gemeinschaft als Liebesbeziehung
Liebe lässt sich nicht erzwingen.
Sie wächst dort, wo man sich einlässt.
Die Beziehung zu Gott – und für Christen ganz konkret zu Jesus – ist keine Zweckgemeinschaft.
Sie ist eine Liebesbeziehung.
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Gott sucht keine perfekten Menschen
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Er sucht offene Herzen
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Er lädt ein zur Gemeinschaft
„Von ganzem Herzen, ganzer Seele und aller Kraft“ ist keine Forderung.
Es ist ein Weg, der wächst – Schritt für Schritt.
🌸 Für die, die schon glauben
Wenn du Gott schon kennst, kann dieser Vers dich erinnern: Deine Beziehung lebt nicht von Wissen,
nicht von Aktivität, sondern von Nähe.
Vielleicht ist dieser Januar eine Einladung, nicht mehr zu tun, sondern bewusster zu lieben.
🌱 Für die, die Gott noch nicht kennen
Wenn dir Glaube fremd oder distanziert vorkommt, dann sagt dieser Vers etwas sehr Wichtiges:
Du bist nicht zuerst gemeint als jemand, der etwas erfüllen muss.
Sondern als jemand, der eingeladen ist.
Gemeinschaft mit Gott beginnt nicht mit Leistung, sondern mit einem ersten, vorsichtigen Sich-Einlassen.
Und ja – es lohnt sich.
Denn echte Liebe trägt.
✨ Ein Anfang, der Gemeinschaft schafft
Der Januar fragt nicht: Wie stark ist dein Glaube?
Er fragt: Worauf willst du dich einlassen?
Gemeinschaft mit Gott wächst, wenn man sich Zeit nimmt, Fragen zulässt und Beziehung wagt.
💬 Reflexionsfrage
Wo stehst du gerade in deiner Beziehung zu Gott?
Und was könnte ein erster oder nächster Schritt sein, dich auf diese Gemeinschaft einzulassen?
💛 Herzliche Grüße
Michael & Heidi Rothe

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